Design heute – im Wandel, mit Haltung

Claudia im Wandel

Mein Designprozess heute unterscheidet sich in vielen Abläufen von früher.
Das kreative Spielfeld ist größer geworden – neue Dimensionen sind hinzugekommen:
3D-Design mit CLO3DCo-Creation mit KI, Erweiterung meiner Gedanken durch neue Technologien.
Die Visualisierung von Ideen ist variabler, ausdrucksstärker – fast grenzenlos.

Doch mit neuen Möglichkeiten wächst auch die Verantwortung.
Was gestalte ich – und für wen?
Was braucht die Welt wirklich noch?

Ich liebe das Konzept „Buying on Demand“.
Und wenn es dann auch noch wirtschaftlich umsetzbar ist – ein Coup de Coeur, wie der Franzose sagt.

Früher erzählte die Kollektion eine Geschichte.
Heute will ich, dass das einzelne Kleidungsstück der Geschichte seines Trägers oder seiner Trägerin entspricht.

Ich gehe nicht mehr los, um mir ein ganzes Outfit zu kaufen.
Ich suche gezielt nach einem Teil, das meine bestehende Garderobe ergänzt.
Weniger ist mehr.
Für mich. Für den Geldbeutel. Und für die Umwelt.

Die Probleme des Massenkonsums sind nicht neu – aber heute spüren wir ihre Auswirkungen intensiver denn je.

Früher begann alles mit einem Farbthema, einem Trend:
„preppy chic“, „französisch-maritim“ – und dann folgten Styles, Skizzen, Stoffe, Schnitte und die Kollektion.

Heute denke ich vom Menschen aus.
Vom Moment.
Vom Jetzt.

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