Morgen ist mir keine Bank zu hoch!

Große Ziele

Ich bin Designerin. Und Läuferin.
Was beide Rollen verbindet? Grenzen. Die im Kopf – und die, die man mit etwas Mut verschieben kann.
Was mit 6 Kilometern begann, wurde über die Jahre ein Marathon fürs Leben.
Heute weiß ich: Jeder Schritt zählt. Auch – und besonders – der gegen den eigenen Widerstand.

Morgen ist mir keine Bank zu hoch.
Oder auch keine Idee zu groß.

Man sagt ja, wir setzen uns unsere Grenzen meist selbst – im Kopf. Beim Laufen finde ich dafür immer wieder Parallelen zum Leben.

Anfangs lief ich einfach so. 6 Kilometer. For Fun, für die Fitness. Dass ich je länger laufen könnte, kam mir gar nicht in den Sinn.

Dann trat Klaas in mein Leben.
Als er mit dem Laufen anfing, liefen wir unsere ersten gemeinsamen Strecken – maximal 10 Kilometer. Damit konnte ich leben.  Aber als er eines Tages sagte: „Heute laufen wir 12“ – da krachte es.
Ich blockte. „Mehr als 10? Nein! Das kann ich nicht.“
Da war sie: die dicke Grenze in meinem Kopf.

Irgendwann liefen wir die Runde trotzdem.
Es wurden 12, dann 15 – und es stellte sich heraus: Ich konnte es.
Es war einfach eine Frage des Trainings. Und der Einstellung.

Nach 15 Jahren gemeinsamen Laufens kamen einige Halbmarathons, Marathonkurse, drei ganze Marathons – und ein Ultra dazu. Wie ich schon sagte: die Grenzen in meinem Kopf.

Mit der Zeit verschieben sie sich. Oder verschwinden ganz.
Anfang dieses Jahres habe ich wieder so eine Grenze überschritten.
Ich war vom Leben geschupst sie zu überschreiten.

Also bin ich aufgebrochen – zu einer neuen Reise mit mir selbst.

Eine Reise voller Weiterentwicklung.
Mit Hinfallen, Aufstehen – und Krone richten 😉

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